Lo-Fi Brothers

Klingt irgendwie reudig und ist es auch. „Je vornehmer das Geschirr, desto schlechter die Party.“ Das weiß jeder. Also weg vom glattgebügelten, bis zur absoluten Klangperfektion hochproduzierten, retortengezüchteten Pop-Gedudel!

Die Lo-Fi Brothers bringen ihren ganz eigenen ursprünglichen Sound mit. Eine Mischung aus Country-Blues, Rockabilly, Surf und was alles sonst noch so in die Lo-Fi-Mischung passt. Schließlich geht es nicht darum, einer Musikrichtung gerecht zu werden. Es geht darum, das Geschirr möglichst ‚reudig‘ zu halten. Für die beste aller Partys.

Die Einflüsse der Lo-Fi Brothers sind so unterschiedlich wie die Musiker. Blues, Rockabilly, Country, Surf, Rock’n’Roll: Alles dabei. Und zwar komplett durchgemischt. Wenn die Lo-Fis sich beispielsweise in den Kopf gesetzt haben, eine David-Hasselhoff-Nummer zu machen, dann fragen sie sich: „What would Bo Diddley do?“ Und zack! – ist es eine Lo-Fi-Brothers-Nummer. So einfach ist das.

Was heißt eigentlich „Lo-Fi“? Lo-Fi ist das Gegenteil von Hi-Fi. Also: Low-Fidelity statt High-Fidelity. Lo-Fi ist mittlerweile eine musikalische Strömung. Es geht darum, einen usprünglichen Sound zu spielen. Mit möglichst wenig technischem Schnickschnack. Vor allem bei Aufnahmen: Keine 15 Spuren übereinander, sondern live eingespielt. Musiker, die miteinander Musik machen. Kleiner Fehler? Scheißegal. Lo-Fi-Musiker gibt es in den unterschiedlichsten Genres.

Ein ausführliches Interview mit vielen Infos über die Lo-Fi-Brothers findet ihr auf seven24-allgaeu.de.